Amalia van Gent & Christine Leumann - Den Ararat vor Augen - Leben in Armenien


Die Geschichte von friedlichen Aufständen

ACHTUNG: das Buch wird gerade vollständig überarbeitet und aktualisiert, damit auch die jüngsten politischen Entwicklungen Armeniens berücksichtigt werden. Erscheinung: Herbst 2019

Zwei Autorinnen erzählen erlebte Geschichten aus der jüngsten Vergangenheit Armeniens: Die Journalistin Amalia van Gent schildert, wie sich das Land anfangs der 1990er-Jahre aus der Umarmung der Sowjetunion löste und warum es die Ablösung vom grossen Bruder Russland in jüngster Zeit wieder rückgängig macht. Die Spitallehrerin und Therapeutin Christina Leumann erzählt anschaulich von ihren Erfahrungen als Mitglied der Katastrophenhilfe nach dem verheerenden Erdbeben im Jahre 1988 und vom schwierigen Alltag in den Jahren danach. Die Gewaltorgie im Krieg um Bergkarabach kommt eingehend zur Sprache, ebenso der Genozid an den Armeniern des Osmanischen Reiches vor genau 100 Jahren. Warum leugnet die Türkei diesen Völkermord so hartnäckig? Und wie beeinflusst diese Leugnung das politische Geschehen im Armenien von heute?    

Ein Buch über das Leben in Armenien in den letzten 40 Jahren, das es in dieser Form bisher noch nicht gab!


Das Medienecho:

Das Buch hat mir manche Türe und manches Fenster geöffnet. Es ist ein politisches Buch, ein engagiertes, ein leidenschaftliches Buch und doch ein differenziertes und kein schönfärberisches Buch.«
Moritz Leuenberger, alt Bundesrat der Schweiz


Den beiden Autorinnen gelingt eine eindrucksvolle Aufarbeitung und analytische Nacherzählung der jüngeren Geschichte der Armenier und der Kaukasusrepublik Armenien.«
Rainer Hermann, Frankfurter Allgemeine Zeitung


Amalia van Gent und Christina Leumann gehen auf den Völkermord während des ersten Weltkrieges als zentrales Thema der armenischen Identität ein. Doch die beiden Autorinnen bieten noch viel mehr. Politische Analysen und historische Rückblicke werden durch persönliche Eindrücke und Reisegeschichten ergänzt. (...) Die Beiträge der beiden Autorinnen ergänzen sich gut, und das Buch eignet sich als Einstieg in die Geschichte und Kultur des Landes .«
Elisabeth Wallimann, Neue Zürcher Zeitung