Herbst 2020:


Aufbruch am Ararat - Das  neue Armenien 

Amalia van Gent

Bei der Überarbeitung und Aktualisierung von 'Den Ararat vor Augen', dem einzigen auf Deutsch erschienenen Buch zur jüngsten Geschichte Armeniens, ist ein völlig neues Buch entstanden. Darin geht die Autorin im Kapitel 'Die friedliche Umwälzung' ausführlich auf die jüngsten innenpolitischen Entwicklungen ein. Zahlreiche Ergänzungen und neue Karten haben uns bewogen, auch den Titel zu ändern:  ein neues Buch über das neue Armenien. 

10% des Ertrages dieses in unserem Verlag erschienenen Buches werden an vom Krieg direkt in Mitleidenschaft gezogene Familien sowie dem  Hilfswerk «Armenienhilfe direkt (DAA)» gespendet.

ISBN 978-3-907292-01-3   Gebunden, 230 Seiten        CHF 25.-  EUR 22.- 

Im Buch wird die grosse Gefahr herausgestrichen, dass der vermeintlich 'eingefrorene' Konflikt um Bergkarabach jederzeit ausbrechen könnte. Das ist inzwischen geschehen. Wie am Schluss des Buches aufgeführt wird, schreibt die Autorin fortwährend Aktualisierungen, welche auf der Internet Plattform Infosperber veröffentlicht werden:

2. Jan. 2020 Aserbaidschans dreister Propagandafeldzug

18. Nov. 2020 'Verlierer und Sieger im Schach um Bergkarabach'

11.Nov. 2020 'Moskau initiiert Waffenruhe in Bergkarabach'

3.Nov. 2020 'Berg-Karabach: Droht auf dem Kaukasus ein weiteres Srebrenica?'

10. Okt. 2020 'Moskau vermittelt Waffenruhe im Berg-Karabach-Konflikt'

9. Sep. 2020 'Aserbaidschan und Armenien am Rande des Abgrunds'


Das Echo auf das Buch:

Das Buch liefert nicht nur relevante Informationen über historische und gegenwartsbezogene Fakten zur Entwicklung in Armenien, in Ostanatolien und im Kaukasus, sondern es zieht den Leser geradezu in diese komplexen Welten hinein. Mit persönlichen Interviews und Zitaten armenischer, türkischer,  aserbaidschanischer Schriftsteller,  Historiker, Politiker wirkt der Text überaus lebendig und macht die Lektüre zum Erlebnis.                                       

Das Buch erscheint gerade zur rechten Zeit, geht es doch eindringlich und überzeugend auf die emotionalen Dimensionen im Verhältnis zwischen Armeniern, Türken und Aserbaidschanern ein - und die werden uns in Hinsicht auf die neuesten Entwicklungen um Berg-Karabach in nächster Zeit noch sehr beschäftigen!" 

Dr. Uwe Halbach, Kaukasus-Experte der Stiftung Wissenschaft & Politik (SWP) in Berlin


Armenien: materiell arm, geistig reich, traumatisiert durch den von Türken begangenen Genozid, eben wieder in eine tiefe Krise geraten durch den Konflikt um Karabach - Amalia van Gent versteht es, das ganze Spektrum des Landes und dessen Geschichte zu vermitteln. Sie kennt Armenien und die Menschen Armeniens seit vielen Jahren. Ihr Buch ist ebenso sehr geprägt von Empathie und persönlicher Erfahrung, wie von der Fähigkeit zur distanzierten Beobachtung - eine ideale Voraussetzung für ein journalistisch/historisches Werk über ein hoch komplexes Thema.

Erich Gysling, Fachjournalist Nahost


«Aufbruch am Ararat: Das neue Armenien». Ein Buch, das man interessiert und mit Gewinn liest. Ein Land, das man an- schliessend besser versteht und das einem auch aus der Ferne fast ein bisschen ans Herz wachsen kann.

Christian Müller, Infosperber


Der als Fortsetzungsband geplante Titel ist ein ganz neues Buch geworden und hochaktuell, da es viele Konflikte, auch den jüngsten um die Enklave Berg-Karabach kausal erklären und beschreiben kann. Die wechselvolle, mehrheitlich tragische Geschichte der Armenier reicht mehrere 1000 Jahre v.Chr. zurück, 301 wurden sie zum 1. christlichen Staatsvolk der Welt, was bis heute identitätsstiftende Bedeutung hat für ein Land, das immer Zankapfel war/ist zwischen Russen, Osmanen/Türken und Persern. Die Genozide 1894-98 und 1915 (1. WK) durch die Türkei traumatisieren bis heute. Arm an Bodenschätzen ist Armenien dennoch ein Land reich an Kultur (Kunstschätze, Kirchen, Klöster), faszinierenden Landschaften und wunderbaren, agilen Menschen. (...) Van Gent erzählt von persönlichen Begegnungen, berichtet kenntnisreich über die politischen Probleme und das soziale Miteinander.

Claudia Niebel, ekz bibliotheksservice




Morteratsch. Leben und Sterben eines Gletschers                            Bilder - Gedichte

Viola Käumlen

Vor fünfzehn Jahren drang Viola Käumlen in das ausgedehnte Höhlensystem des Morteratsch-Gletschers vor. Die Begegnung mit einer völlig unbekannten Welt inspirierte die Autorin zu einer Serie von ebenso minimalistischen wie eindringlichen Gedichten. Zusammen mit den Bildern, welche die Autorin damals machte, ist eine Elegie für einen sterbenden Gletscher  entstanden - eine  Begegnung mit der Endlichkeit und ein Aufruf, den Klimawandel nicht kampflos geschehen zu lassen. 

ISBN 978-3-907292-04-4  Gebunden mit Leinenumschlag und in Schuber, 70 Seiten         CHF 42.-  EUR 39.-

Das Echo:

«Warme Winter!» «Schmelzende Gletscher!» «Taten statt Worte!» All die Appelle, Argumente und Fakten, seit Jahrzehnten wiederholt, auch von mir. Was haben sie bewirkt? Wenig. Eher Abstumpfung und Resignation.
Doch da betört mich ein Buch. Bilder vom Gletscher, bizarre Formen von blankem, blauem Eis. Es berühren mich Gedichte vom Berg, vom Stein, vom Schnee. Verdichtete Sprache und Sinnlichkeit. Ein Buch über Schönheit, Leben und Tod.
Dieses Buch erweckt die Hoffnung, es schaffe die Kunst, was der Politik nicht gelingt. Den Zugang zu den Herzen. Vielleicht ist dies ja der Weg  zur Vernunft.

Moritz Leuenberger, Alt-Bundesrat, Zürich



Bilder und Texte der Malerin Magdolna Keel

Magdolna Keel

Die in den 1950er Jahren aus Ungarn geflüchtete Magdolna Keel studierte in Zürich zunächst Architektur. Doch dann entdeckte Sie ihre Leidenschaft für das Malen. In diesem Band begegnen Sie einer Kunstmalerin, die mit ihrer ungeheuren Präzision und Detailgenauigkeit und zugleich mit viel Gefühl  die Grenzen fotorealistischer Malerei sprengt. Kurze Texte erläutern die Entstehung einzelner Bilder - ein eindrückliches Dokument zum Schaffen einer zu Unrecht nicht sehr bekannten Malerin.

Das Medienecho:

Im Kunstbuch sind über hundert Bilder in Grossformat zusehen. Darin begegnet man einer Künstlerin, die ihren Stil selbst als poetischen Realismus bezeichnet und mit Präzision, Detailgenauigkeit und Gefühl die Grenzen fotorealistischer Malerei sprengt. Keels Wunsch nach einem solchen Buch hat sich auf ihren 80. Geburtstag erfüllt.                                                                     Brita Holthuizen, Aargauer Zeitung

ISBN: 978-3-907292-00-6  Gebunden mit Schutzumschlag, 230 Seiten        CHF 55.-  Eur 51.-



 


Frühjahr 2021


Die türkische Malaise – Ein kritischer Essay

Cengiz Aktar

Selten zuvor hat sich ein türkischer Wissenschaftler so eingehend und schonungslos mit dem Scheitern der Annäherung zwischen Europa und der Türkei auseinandergesetzt. Dafür gräbt Aktar in diesem kritischen Essay tief in der gemeinsamen Geschichte des Osmanischen Reiches und Europas und führt der staunenden Leserschaft vor Augen, wie sehr sich beide Seiten prägten, bis sie sich vom jeweils «Anderen» angewidert abwandten. In der Türkei ist so eine lange Ära einer von den türkischen Eliten angestrebten Verwestlichung zu Ende gegangen. Eine Schlüsselrolle bei der türkischen Malaise spielt nach Aktar auch die fehlende Anerkennung des armenischen Genozids. Ergänzt wird der Essay von Gesprächen des Autoren mit der bekannten Soziologin Nilüfer Göle und dem Politologen Etienne Copeaux. 

ISBN 978-3-907292-07-5  Softcover, rund 95 Seiten      Richtpreis: CHF 17.- EUR 15.-


Jesus' Katze – Geschichten von den Strassen Jerewans

Grigor Shashikyan ('Grig')

Im ersten Band des jungen und in Armenien bereits sehr bekannten Autors führt Grig die staunenden Leserinnen und Leser durch ein Jerewan, in dem nichts so ist, wie man erwarten könnte.  Mit seinen zum Teil leicht skurrilen aber immer nahe am Alltagsleben situierten Geschichten ist  er in seiner Heimat fast über Nacht berühmt geworden. Irgendwann werden auch Sie sich bei der Lektüre erstaunt fragen, hatte Jesus vielleicht tatsächlich eine Katze?


ISBN 978-3-907292-05-1  Gebunden, rund 120 Seiten     Richtpreis: CHF 22.- EUR 19.50.-



ES REICHT! Nahost: Suche nach einer Zukunft – Fernsehreporter Pascal Weber berichtet

Pascal Weber

 Drei Tage nachdem Pascal Weber im August 2020 mit seiner Familie von einer durch Corona bedingten Auszeit nach Beirut zurückkehrte, explodierten im nur fünf Kilometer von seiner Wohnung entfernten Hafen 2'750 Tonnen Ammoniumnitrat. Die gewaltige Explosion stürzte den bereits angeschlagenen Libanon in eine tiefe Depression, aus der sich das Land bis heute nicht hat befreien können. Auf den Strassen skandierten wütende Massen: «es reicht!».

 

Zehn Jahre zuvor war Pascal Weber als Korrespondent des Schweizer Fernsehens in den Nahen Osten gezogen. Nur Monate später überraschte der ‘Arabische Frühling’ die Welt und vor allen Dingen die Potentaten im Nahen Osten. Auch damals berichtete Weber über die Wut und Verzweiflung der Menschen angesichts ihrer von unfähigen und korrupten Machthabern verbarrikadierten Zukunft.

 In seinem zweiten Buch blickt Pascal Weber auf zehn Jahre der Berichterstattung zurück. Mit viel Feingefühl beschreibt er die oft verzweifelte Suche der Menschen nach Auswegen. Trotz der unfassbaren Gewalt, über die er in den letzten zehn Jahren hat berichten müssen, ist er heute mehr denn je überzeugt, dass die Sehnsüchte des Frühlings unvermindert weiterleben.

 ISBN 978-3-907292-10-5 Gebunden, rund 200 Seiten      Richtpreis: EUR 22.- CHF 25.- 


 




 
 
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